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Bürgerinitiative Oderberger Straße

Kunst

ANFANG UND ENDE

Fotografien 1988 -1991

Als Angestellter des Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienstes (ADN) begleitete Henrik Pohl fotografisch den gesellschaftlichen Umbruch in Ost- und Westberlin. Die Bilder erzählen von staatlichem Stillstand und zivilem Aufbruch, von Hoffnung, Erfolg und Enttäuschung.

Eine wirklich sehenswerte Ausstellung vom 7. Dezember 2009 bis zum 7. Januar 2010 in den Räumen des Cafés "EntwederOder", Oderberger Str. 15.

ZEITREISEN

Idee und Konzept: Bettina Tacke und Daniel Küchenmeister

Fünf Filme erzählen die Geschichte und Geschichten des gesellschaftlichen Wandels zwischen 1979 und 1999. Dabei sind sie wesentlich mit den Orten im Prenzlauer Berg verbunden, an denen sie geschahen und werden maßgeblich durch die Protagonisten der Geschichte selbst erzählt.

Die Filme werden im öffentlichen Raum auf einen Container projiziert. Alle drei Wochen wechselt der Container seine Position und das Thema: Er zieht an einen weiteren prominenten Ort der Ereignisse um 1989. Eine reale Reise und eine Zeitreise zugleich: Der Zuschauerbefindet sich somit immer am Ort des Geschehens der Geschichte.

Am 25. Juni, um 11 Uhr wird der Geschichts-Container und Zeitreisen-Projekt in der Oderberger Straße eröffnet. Zunächst werden im "Entweder Oder" drei der Filme gezeigt, dann der Container in Betrieb genommen mit:

Freiräume schaffen oder die schwierige Gratwanderung zwischen legalen Möglichkeiten und staatlichen Notwendigkeiten

mit Dr. Erhard Tapp / Gerhard Götz / Matthias Klipp / Mathias Heyden

vor der Oderberger Straße 11/12
25.06. – 16.07.2009

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nach der Oderberger folgen weitere Orte zu den Themen

Kollwitzplatz / Kollwitzstraße 62/64 / 17.07.–06.08.2009:
Die Künstler- und Literatenszene und der Mythos Prenzlauer Berg

Helmholtzplatz / vor dem Platzhaus / 07.08–27.08.2009:
Verfall und Sanierung der Häuser und der Wandel der Bevölkerung

Ernst-Thälmann-Park / Bezirksamtsgelände Prenzlauer Allee / 28.08.–17.09.2009:
Sozialistische Stadtplanung und das Nebeneinander von alternativen und staatlichen Entwürfen

Gethsemanekirche / Stargader Straße 77 / 18.09.–12.10.2009:
Opposition im Sozialismus und die Rolle der Kirche für Umwelt-, Friedens- und Menschenrechtsgruppen

mehr Infos: Berliner Geschichtsverein Nord-Ost
in Kooperation mit dem Museumsverbund Pankow

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ZOE.

Ein Projekt von Misha Shenbrot

Die Oderberger Straße ist ein Raum, der viele Menschen miteinander verbindet. Die Straße hat ihre eigene Geschichte.
Aber gleichzeitig gibt es keine einzige und gemeinsame, sondern viele unterschiedliche Geschichten der Oderberger. Es sind die Summen von Wahrnehmungen und Erlebnissen der Menschen, die hier leben oder gelebt haben, die hier jemandem besuchen, die einfach vorbeigegangen sind, weil sie etwas über die Straße gesehen oder gehört haben ... Es sind Geschichten aus der Oderberger, die Menschen miteinander verbunden und dabei ihr Leben beeinflusst haben.

Die Straße ist so als ein Geflecht von menschlichen Beziehungen vorstellbar.

Es ist ein Gewebe, das einer oberflächlichen Sicht verborgen ist, das aber nicht weniger bedeutet als das, was offen vor unserem Blick liegt.
Ein solches Gewebe ist wie ein Netzwerk. Es ähnelt einem Wurzelgeflecht oder "Rhizom". Wie ein Rhizom bildet es eine "unterirdische" Struktur, die das Leben von vereinzelten Menschen verbindet. Auf symbolischer Ebene stehen die Wurzeln für das, was die Menschen miteinander und mit dem Raum emotional verbindet, was die Lebendigkeit der Straße bestimmt.

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ZOE ist eine Straßenausstellung. Ich lade Euch ein, teilzunehmen, einen kurzen Text zu schreiben und ein kleines Bild zu zeichnen.
Der Text soll Eure "emotionale Bindung" an die Oderberger ausdrücken. Es kann eine kleine Geschichte sein, ein Gedicht oder einfach ein paar Worte, die Eure Gefühle ausdrücken. Es soll nur möglichst kurz gefasst sein.
Auf einem Blatt Papier könnt Ihr ein Bild von Wurzeln nach Eurer Vorstellung skizzieren.
Der Text und das Bild werden von mir dann jeweils auf durchsichtige Folie gedruckt und auf unseren Patenschaftsgrünflächen präsentiert. Damit möchte ich die Aufmerksamkeit der AnwohnerInnen gewinnen, die vom Patenschaftskonzept unserer Straße noch nichts wissen.

Ich bitte alle, die Interesse haben, an der Ausstellung ZOE teilzunehmen, sich bei mir zu melden. Vielen Dank. Misha

Misha Shenbrot, Tel. 447 30 632
Start: September 2008

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BIOS Kunstgeschehen bisher

HOMESTORIES

Ein Projekt von Ania Corcilius, Inken Reinert, Janine Sack und Inga Zimprich

mit: AltRoom (Kiril Komarov, Anna Pugacheva), BIOS – Bürgerinitiative Oderberger Straße (Mathias Heyden, Kerstin Karge), Larissa Babiç, Christiane Büchner, Robert Burghardt, Ania Corcilius, Hiltrud Ebert, Katrin Peters, Gruppa Predmetov (Olexandr Burlaka, Ivan Melnichuk), Andrej Holm, Alevtina Kakhidze, Folke Köbberling/Martin Kaltwasser, Volodymir Kuznetsov, Lada Nakonechna, Nana Petzet, Inken Reinert, Janine Sack, Birgit Schumacher, Florian Wüst, Inga Zimprich, Anna Zvyagintseva und anderen

Homestories II

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arttransponder, Brunnenstraße 151, 10115 Berlin

Symposion: Sa, 04. April, 12 bis 18 Uhr – anschließende Vernissage: 19 bis 22 Uhr
Ausstellung: 05. bis 18. April
Finissage: Sa, 18. April 19 Uhr

„Homestories“ thematisiert unterschiedliche Vorstellungen vom Wohnen und seine politischen, ökonomischen und sozialen Rahmenbedingungen.in Kiew und Berlin. Eingeladen ist eine Gruppe deutscher und ukrainischer KünstlerInnen und ArchitektInnen, die sich in einem einwöchigen Workshop und anschließender Ausstellung mit Themen wie der Privatisierung öffentlichen Wohnungseigentums, den Grenzen der Privatsphäre oder den Auswirkungen der Finanzkrise auf den Wohnungsmarkt auseinandersetzen.

PRENZLAUER BERG – AFTER IT RAINS

Fotoausstellung von David Beecroft

Vernissage 24.03.2009, 19.30 Uhr, im A Muse Gueule, Sredzkistraße 14

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Die meisten der etwa 25 Fotos habe ich in der Oderberger Straße aufgenommen, wo ich Zeuge einer langsamen aber stetigen Veränderung geworden bin, die wie ich denke, überall im ehemaligen Ostteil der Stadt vonstatten geht.

David Beecroft

RAUCHERPAVILLON

vor der O53 --- von Oliver Schübbe

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Der Raucherpavillon ist eine am Computer mittels Visualisierungsprogramm entstandene Sitzskulptur, die zum Sitzen, Liegen, Lehnen einladen und als Sonnen- bzw. Regenschutz dienen soll.
Die mit verschiedenfarbig ausgeplotteten Klebefolienreste wetterfest versiegelte Oberfläche zeigt ein sich um alle Einzelblöcke abwickelndes Camouflagemuster, welches sich gerade im „Großstadtdschungel“ optimal einfügt.
Die gerade erst kürzlich aus den Innenräumen verbannte Raucherkultur findet hier einen optimalen Treffpunkt und Schutz gegenüber den Naturgewalten und bietet somit eine kommunikative Plattform im öffentlichen Außenraum abseits von Mülleimern und Türeingängen.

OS2 Designgroup

Soundperformance

Ein Projekt von ROTTT und Kerstin Weiberg

Die Verfadung nicht elektronischer Visuals entwickelt sich analog zum Sound. Der Sound wird räumlich.

The Return of the Think Thing (Rottt) und Kerstin Weiberg bei
Walden Kunstausstellungen, Kastanienallee 86, 10435 Berlin
21. Juni 2008

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COMMUNITY DESIGN.
Involvement and Architecture in the US since 1963

Ein Projekt von An Architektur und Mathias Heyden

Design Assistance, Community Building, Hands-On, Experience, Social Equity Planning, Self-Help Housing

arttransponder, Brunnenstraße 151, 10115 Berlin
April 2008

Im Kontext der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegungen der 1960er Jahre setzte sich die radikaldemokratische Anwaltsplanung für von Planungsvorhaben ausgeschlossene Bevölkerungsgruppen ein und politisierte die Architektur. In ihrer Folge entwickelte sich eine Vielzahl von Community Design Centern, die diese sozial engagierte Planungspraxis professionalisiert und erweitert haben. Die Ausstellung "Community Design" will solche progressiven Planungsansätze im europäischen Kontext vorstellen und diskutieren.

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HANDELN IM ÖFFENTLICHEN RAUM

Beispiel 1: Leonie Baumann "Das Projekt U2 Alexanderplatz"
Beispiel 2: Bürgerinitiative Oderberger Straße "Copyright für eine Straße"
Beispiel 3: Matthias Wermke "Interventionen"

Im Rahmen des Kolloquiums "Kunst und Raum", organisiert vom Fachbereich Raumstrategien der Kunsthochschule Berlin, stellt die BIOS die besondere Situation der Oderberger Straße und mögliche neue Formen zur Aneignung öffentlichen Raums vor.

Vortrag Copyright für eine Straße: Mathias Heyden, Kerstin Karge
mehr zum Kolloquium

in Kooperation mit dem Büro für Kunst im öffentlichen Raum (BBK),
o zwei Berlin, Amt für Kultur und Bildung Pankow und der NGBK

WINTER TO GO --- eine Lunatiks-Produktion

Interaktive Installation im Garagenhof Oderberger Straße 56

Keine Lust auf den Berliner Winter? Während andere Orte in weißer Pracht versinken, wird es in Berlin diesig und grau. Ist so etwas langwieriges wie der Winter überhaupt noch zeitgemäß? Wir meinen: Nein! Und deswegen gibt es jetzt Winter to go. Bringt es einfach hinter Euch! Schnell und schmerzlos. Von Weihnachtsterror bis Extrem-Frühjahrsputz – den ganzen Winter in Turbogeschwindigkeit!

Dezember 2007, den ganzen Monat lang, jeden Samstag und Sonntag 16 – 21 Uhr

detaillierte Informationen zum Winter to Go
LUNATIKS-WinterToGo.pdf pdf 246 kb

ODERWERFT --- Mixed Media Installation von Peter Müller

Drei Tage lang hat die Oderberger Straße ihre eigene Werft.

Zu ihre Einweihung, am Freitag den 30.11. fand ab 19.30 Uhr eine Boots-Taufe mit Grog, Grillfisch, Tonnenfeuer und Shantys statt.

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"Die ständige Bewegung dieser Straße war mein Anlaß für dieses Bild.
Das Schiffshorn verkündete die frohe Botschaft in den Prenzlauer Berg.
Die Jungfernfahrt geht auf eine unbekannte Entdeckungsreise!
Die Vorstandsvorsitzende des Binnenschiffervereins- Oder e.V. und Kapitänsgattin Viktoria taufte das Schiff auf den Namen "Herta"! Unter tobenden Beifall segnete sie "Herta" mit dem Taufspruch "Möge immer ein Handbreit Wasser unterm Kiel sein" und leitete damit den Stapellauf des fabrikneuen Bootes der Oderwerft ein. Unter Begleitung des Vereinschors der Oderflotte sangen die zahlreichen Gäste Hits wie "Whiskey Johnny" und "La Paloma"! Trotz frostigem Ostwind und Regen war es ein rauschendes Fest.

Die Installation Oderwerft bezieht sich auf die bürgerbewegte Geschichte dieser Straße und deren Namensgeber, einer kleinen Stadt an der Oder."

Peter Müller

Dank an: Andreas de Néve, Daisy Loewl, Vicky Müller
Fotos: Daisy Loewl

Kunstaktionen haben in der Oderberger Straße Tradition

Der Hirschhof zum Beispiel siehe Wikipedia, die Veranstaltungen im Stadtbad www.stadtbad-oderberger.de und die zahlreichen Projekte Wolfgang Krauses ozwei und wolfgang-krause-projekte zeigen dies unter anderem.
Kunst – in ihren verschiedenen zeitgenössischen Ausdrucksformen – soll auch in Zukunft in der Straße ein wichtiger Bestandteil bleiben.

aktuelle Kunst Termine

genaue Beschreibungen zu den aktuellen Projekten findet ihr jeweils gleich links

Anfang und Ende 7.12.09 – 7.1.10
von Henrik Pohl
Kontakt: Torben Geeck

ZOE. --- laufender Zeitraum
Kontakt: Misha Shenbrot

genaue Beschreibungen zu den aktuellen Projekten findet ihr jeweils gleich links

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www.wolfgang-krause-projekte.de

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www.shenbrot.org

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www.klaralinthe.de

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www.see-igel.de

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www.kaethewenzel.de
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www.beecroft.de
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