Sanierung in der Oderberger: 2009 sollen die Bagger anrollen – vieles wird sich verändernEin im September 07 von Bezirk und S.T.E.R.N. präsentierter Plan sah dabei weitgehend den Kahlschlag des Grüns, Versiegelung der begrünten Übergänge und einheitliche Neupflanzung von Bäumen vor. Keine Spur sollte also bleiben, von der Vielfalt der Straße, von dem, was diese Straße so liebens- und lebenswert macht. Doch:
Ganz in Oderberger-Straßen-Tradition hat sich eine neue Bürgerinitiative gegründet, um für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Charakters zu kämpfen. Daraus ist eine neue Planung (pdf 2.8 mb) entstanden, die genau nach neun Monaten intensiver Arbeit am 12.06.08 in einer Sicherung und zudem eine wesentliche Erweiterung des Grünen Charakters, die Qualifizierung öffentlichen Raums und gleichberechtigte Nutzung von Aufenthaltsraum sind erreicht. BIOS-Statement zur neuen Vorplanung (pdf 170 kb)
Pro und Contra zum Umbau der Oderberger"Die Oderberger ist ein Beispiel dafür, wie nach der Wende die Straße von Bürgern zurückerobert wurde. Von dem, was sich dort heute an Grün befindet, ist seinerzeit das meiste sogar vom Bezirksamt genehmigt worden. Wir müssen nun überlegen, wie wir mit dem Vorhandenen umgehen. Ich halte auch das Grün in der Straße für ein ganz besonderes Denkmal, nämlich für das Bürgerengagement. Wolfram Kempe, Vorsitzender des BVV-Ausschusses Pankow, (Die Linke),
"Das ist notwendig, weil wir die Oderberger Straße hier nicht sanieren, sondern grundhaft erneuern. Und damit ist verbunden, dass praktisch auf den Gehwegen und in den Fahrbahnen alles erneuert wird, und dann kann man nicht in der Vergangenheit angepflanzte Bäume stehen lassen, ..." Peter Lexen, Leiter des Tiefbauamts Pankow, "Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger ist unverzichtbare Voraussetzung für den Weg zur Stadt der Zukunft." Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
"Der NABU macht sich für gewachsene Grünstrukturen stark, da die Entwicklung von Biotopen, auch von Kleinraum-Biotopen, mehrere Jahre benötigt. Es kann nicht sein, dass vorhandene Lebensräume aus formalistischen oder finanziellen Gründen vernichtet werden, wenn es vernünftige Alternativen gibt und Anwohner ihr demokratisches Recht in Anspruch nehmen, bei ihrer Wohnumfeldgestaltung mitzuwirken. Oft wird bei einer Grundsanierung alles platt gemacht, d. h. vorhandene Lebensräume und Lebensgemeinschaften werden zerstört. Neugestaltete Flächen brauchen Jahre, um ein ökologisches System mit Lebensgemeinschaften wieder aufzubauen. Überpflegte Flächen bieten nur sehr wenig Tieren und Pflanzen Lebensraum, zumal sie durch Pflegemaßnahmen ständig dezimiert werden. Erhalt und Förderung der Artenvielfalt, ein Grundanliegen des Naturschutzes, hätte unter den erwähnten Umständen keine Chance. Gerade in der Großstadt ist Stadtgrün sehr wichtig für das Mikroklima (Luftfeuchtigkeit, Erholungsfunktion etc.). (Ein unendliches Thema gerade während der Zeit der Klimadiskussionen) Deshalb ist bei der Erstellung eines Pflegeplanes darauf zu achten, dass ökologische Kriterien (Fachlich kompetente Schnittmaßnahmen usw.) unbedingt beachtet werden." Karla Paliege, NABU Berlin e.V.
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AktuellACHTUNG! mehr zur Begründung hier pdf 145 kb neuer Termin: Mittwoch, 24.09. --- Fröbelstr. 17, Haus 7, BVV-Saal Ja, ein Beet bitte! Im Zuge der Bauarbeiten werden auch neue mobile Beete in die Straße gebracht – soviele wir pflegen wollen. Sagt auch – wo (Hausnummer) ihr ungefähr Grün in die Straße bringen wollt. ZOE
mehr unter Kunst Termine Die neue Vorplanung zum Umbau und zur Straßenraumgestaltung Oderberger (von Juni 2008) könnt ihr hier die Bilanzierung dazu hier ansehen. Für die gestalterische Maximen wurde und wird neben dem Verkehrsplaner und der BIOS auch ein Freiraumplaner hinzugezogen. Den neuen Planungsauftrag für den Vorentwurf von BIOS und Bezirk gibts hier. Die Ergebnisse des Workshops für ein Die BIOS wird unterstützt von
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